Selbstdarstellung der AG Brandenburgische Buchverlage



Die „Arbeitsgemeinschaft Brandenburgischer Buchverlage“ wurde im November 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Potsdam. Die AG will die brandenburgische Literaturlandschaft durch unterschiedliche Aktivitäten wiederbeleben und fördern.

Dies erreicht die AG durch:
– die Förderung der märkischen Regionalliteratur sowie brandenburgischer Autoren und Übersetzer bzw. kulturell und regional wichtiger Themen an denen diese arbeiten,
– die Förderung von kulturell und regional wichtigen Buchprojekten durch Bezuschussung bzw. Einwerbung von Fördermitteln,
– öffentlichkeitswirksame Aktionen mit Autoren und kulturell oder regional wichtigen Themen bzw. Buchprojekten.

Wichtiges Ziel für die Wiederbelebung einer kulturell leistungsfähigen brandenburgischen Verlagslandschaft ist auch die Bekanntmachung der buchproduzierenden Kleinverlage und ihres editorischen Profils.
Dies wird durch eine parallel zur Arbeitsgemeinschaft wirkende „Interessengemeinschaft“ verfolgt, die die Brandenburgischen Kleinverlage in ihrer Arbeitsweise und Produktionstechnologie unterstützt.

Diese IG organisiert:
– die Weiterbildung ihrer Mitglieder und daran Interessierter auf allen Gebieten des Verlagswesens,
– die gemeinsame Präsentation von Produkten im Sinne einer wirksamem Darstellung der heimischen Potenzen; dies beispielsweise durch den „Brandenburgischen Büchertisch“ und Messepräsentationen unter der Fahne der „Arbeitsgemeinschaft Brandenburgische Buchverlage“,
– die Schaffung und Verwaltung eines übergreifenden brandenburgischen Labels als Qualitäts- und Markenzeichen der heimischen Verlagsproduktion,
– die Herausgabe von Publikationen, die das Vereinsziel unterstützen; wie zum Beispiel einen gemeinsamen Angebotskatalog oder eine AG-getragene Buch-Reihe.

Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, ist selbstlos tätig und verfolgt nicht gewerbliche Ziele. Die Interessengemeinschaft betreibt vorrangig keine eigenwirtschaftlichen Ziele; die Identität der einzelnen Mitgliedsverlage bleibt unangetastet und wird durch die Arbeitsgemeinschaft wie Interessengemeinschaft unterstützt. Solange die Arbeitsgemeinschaft nicht als Verein eingetragen ist, womit die Trennung von den Zielen der Interessengemeinschaft verbunden ist, nimmt sie die Arbeit der Interessengemeinschaft mit wahr.

Die Mitglieder der AG verpflichten sich, ihre Editionen frei von revanchistischem und rechtsradikalem sowie gewaltverherrlichendem Gedankengut zu halten. Die Mitglieder verpflichten sich darüber hinaus, ihre Produkte sowohl in technischer als auch sprachlich-grammatikalischer Ausführung auf einem untadeligen Niveau zu halten.

Die Aufnahmegebühr der AG beträgt 50 Euro, der jährliche Beitrag 100 Euro (25 % Rabatt bei Zahlung bis 31.5. des Jahres). Über die Aufnahme nach Antrag entscheidet nach Vorstellung des Kandidaten der Vorstand.

Potsdam, im November 1998 / Januar 2009